Wenn Sie über diese 8 Dinge im Job sprechen, schaden Sie Ihrer Karriere

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Es ist eine Kunst, im Job genau die richtigen persönlichen Infos auf dem richtigen Weg mitzuteilen. Persönliche Enthüllungen, die das Verhältnis für einen Moment zu verbessern scheinen, könntest du später bereuen. Gleichzeitig kannst du kein starkes professionelles Netzwerk aufbauen, wenn du dich deinen Kollegen gegenüber nicht öffnest.

Wenn du die falschen Dinge mitteilst, schadet das deiner Karriere.

Du musst eine klare Grenze ziehen können und darauf aufpassen, sie nicht zu übertreten, denn wenn du einmal ein prekäres Detail enthüllst, gibt es kein Zurück mehr.

TalentSmart hat mehr als eine Million Menschen befragt und herausgefunden, dass die oberen Führungsetagen in der Regel (zu 90 Prozent) über eine hohe emotionale Intelligenz verfügen. Emotionale Intelligenz ist das gewisse Etwas in uns. Sie beeinflusst unser Verhalten, navigiert uns durch komplizierte soziale Situationen und lässt uns Entscheidungen treffen, um positive Effekte zu erzielen.

Emotional intelligente Menschen sind Experten darin, andere Menschen zu lesen, und aufgrund dieser Eigenschaft können sie besser einschätzen, was sie von ihrer Persönlichkeit in der Arbeit zeigen können und was besser nicht. Die folgenden Punkte behalten sie lieber für sich, denn sie wissen, dass sie sonst nachhaltig ihrer Karriere schaden könnten.

1. Deine politische Einstellung

Politische Meinungen sind zu persönlich, um sie uneingeschränkt im Job mitteilen zu können. Wenn du politisch nicht mit jemandem übereinstimmst, kann das dessen Meinung über dich stark beeinflussen. Die Werte und Ideale eines Mitarbeiters anzugreifen, ist eine der schlimmsten Sachen, die du tun kannst.

Wir wissen alle, dass Politik unterschiedliche Bedeutungen für unterschiedliche Menschen haben kann. Wenn du deine Einstellungen mitteilst, kannst du andere nicht nur neugierig machen, sondern auch schnell ganz schön vor dem Kopf stoßen.

Selbst wenn du zu manchen Themen keine feste Meinung hast, kann das zu Konflikten führen.

Sei bereit, anderen zuzuhören, aber behalte deine Meinung für dich, denn allein ein schräger Blick kann schon einen Konflikt provozieren. Politische Einstellungen stecken so tief in den Menschen drin, dass es wahrscheinlicher ist, verurteilt zu werden, anstatt dass du ihre Sicht der Dinge veränderst.

2. Dass du glaubst, jemand sei inkompetent

Es wird immer inkompetente Menschen in jedem Job geben, und es ist sehr wahrscheinlich, dass alle Mitarbeiter wissen, um wen es sich dabei handelt. Wenn du diesen Menschen nicht helfen kannst, sich zu verbessern, oder nicht die Möglichkeit hast, sie zu entlassen, dann gewinnst du sicherlich nicht dadurch, ihre mangelnden Fähigkeiten publik zu machen.

Über die Inkompetenz eines anderen Kollegen zu lästern wirkt wie ein verzweifelter Versuch, besser dazustehen. Das wird früher oder später auf dich zurückfallen, indem sich deine Kollegen eine schlechte Meinung über dich bilden.

3. Dein Gehalt

Deine Eltern freuen sich bestimmt, jeden Monat zu hören, wie viel du verdient hast, aber in der Arbeit schürt das nur negative Stimmung. Es ist unmöglich, Gehälter absolut fair zu verteilen, und wenn du dein Gehalt deinen Kollegen mitteilst, gibst du ihnen automatisch die Gelegenheit, sich an dir zu messen.

Sobald alle wissen, wie viel du verdienst, scheinen deine Mühen im Job nicht mehr deinem Gehalt zu entsprechen. Es ist verlockend, sich aus Neugier mit einem Kollegen über eure Gehälter auszutauschen. Aber ab diesem Moment wird nichts mehr so sein wie vorher.

4. Dass du deinen Job hasst

Das letzte, was man auf der Arbeit hören will, ist, wie jemand anderes sich darüber beschwert, wie sehr er seinen Job hasst. Wenn du das tust, stellst du dich selbst als negative Person da, die nicht gut im Team arbeiten kann. Das zieht die Gruppenmoral runter und alle wissen, dass wesentlich enthusiastischere Nachfolger schon auf deine Position warten.

5. Dein Liebesleben

Egal ob dein Sexleben fantastisch oder gar nicht vorhanden ist – Infos darüber sollten nicht im Job geteilt werden. Manche werden vielleicht darüber kichern, die meisten aber werden peinlich berührt oder sogar beleidigt sein. Wenn du diese Grenze überschreitest, ist ein schlechter Ruf unvermeidlich.

6. Was du über das Liebesleben anderer denkst

Bestimmt 111 Prozent aller Menschen, mit denen du zusammenarbeitest, wollten nicht wissen, dass du glaubst, im Bett wären sie Hengste. Es gibt keine sicherere Methode, jemanden abzuschrecken, als ihn wissen zu lassen, dass dessen Liebesleben in deinem Kopf existiert.

Egal, ob du dir Gedanken über die sexuelle Orientierung deines Kollegen oder einen relativ allgemeinen Kommentar machst, wie: „Oh, wie gern wäre ich wieder in den Flitterwochen“, es wird sich in die Gehirne deiner Kollegen einbrennen und dich in ein negatives Licht rücken.

Deine Gedanken gehören dir. Denke, was immer du magst, aber behalte es für dich.

7. Wie wild du als Teenager warst

Deine Vergangenheit kann eine Menge über dich aussagen. Nur, weil du vor Jahren mal etwas Ausgefallenes oder Dummes gemacht hast, werden die Menschen dir nicht unbedingt glauben, dass du es jetzt besser weißt.

Manch Verhalten, dass in Studententagen normal war (Alkohol in großen Menschen trinken, Diebstahl, betrunken Autofahren usw.) zeigt deinen Mitarbeitern, dass wenn es hart auf hart kommt, du keine gute Entscheidung treffen kannst und deine Grenzen nicht kennst.

Es wurden in der Vergangenheit zwar viele Politiker trotz ihrer Indiskretion gewählt, solange du aber kein Marketing- und PR-Team um dich herum hast, das dich beschützt und dein Image wieder aufpoliert, solltest du deine wilde Zeit für dich behalten.

8. Dass du auf der Suche nach einem neuen Job bist

Als ich ein Kind war, erzählte ich meinem Trainer, dass ich das Team in zwei Wochen verlassen würde. Die nächste zwei Wochen lang musste ich auf der Bank sitzen. Danach wurde es sogar noch schlimmer, denn ich hatte beschlossen, doch zu bleiben, und plötzlich war ich „das Kind, dass eigentlich keine Lust hatte, hier zu sein“.

Ich war am Boden zerstört, aber es war meine eigene Schuld. Ich habe meinem Trainer von meiner Entscheidung erzählt, bevor sie wirklich feststand. Dasselbe passiert, wenn du deinen Kollegen erzählst, dass du auf der Suche nach einem neuen Job bist.

Sobald du mitteilst, dass du ein Unternehmen verlassen willst, bist du oft nur noch unnötiger Ballast für die anderen. Es besteht außerdem das Risiko, dass deine Job-Suche keinen Erfolg hat. Deswegen ist es besser, erst etwas Neues zu finden, bevor du anderen deine Entscheidung mitteilst.

Sonst wirst du auf die Bank verbannt.

Zusammenfassung

Hast du schon einmal mitbekommen, wie einer dieser Punkte Menschen in der Arbeit Probleme bereitet hat? Gibt es noch weitere, die du hinzufügen würdest?

Bitte teile uns deine Gedanken mit und hinterlasse einen Kommentar. So kann ich genauso viel von dir lernen, wie du von mir.

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